LandZunge-Qualität

Vom Schwanz bis zur Schnauze von Tieren aus unsere LandZunge-Region

LZ-Qualitaet-StempelDie einen verehren sie als Delikatessen, die anderen verirren sich nur selten in ihre Nähe. Innereien sind nicht jedermanns Sache. Und das, obwohl sie seit Jahrtausenden zum festen Speiseplan der Menschen gehören. Schon die Neandertaler schätzten diese guten Vitamin- und Eiweißlieferanten. So sehr, dass sie sie roh aßen. Dazu will dieses Kochbuch nun nicht verleiten, aber es bietet feine, klassische Rezepte, die Lust zum Probieren machen.

Herz, Leber, Niere, Zunge: Wer sie richtig zubereitet, sichert sich schnell eine Fangemeinde. Denn Kenner und Köche schwören auf den unverwechselbaren Geschmack. Sie wissen aber auch, dass die Zubereitung das A und O ist. Gelingt sie nicht, verhaften sich Kutteln & Co. leicht als fade, kau-intensive Kindheitserinnerung auf immer im Gedächtnis. Doch hier lohnen sich Neugier und Unvoreingenommen sein. Vielleicht nicht gleich selbst loslegen, sondern erst einmal im Gasthaus Ihres Vertrauens den Koch ausfragen…

So findet jeder seine Vorlieben, denn bei Konsistenz, Geschmack und Zubereitung gibt es etliche Unterschiede. Leber zum Beispiel: Viele mögen sie sauer, mal durch Sahne, mal durch Essig, und mit feinen Gewürzen aufgekocht, genauso viele mögen sie aber aus dem Backofen mit Äpfeln und Zwiebeln oder doch lieber scharf gebraten direkt aus der Pfanne. Dazu kommt eine innere Vielfalt, die erst einmal erforscht sein will: Maul, Magen, Bries (Thymusdrüse), Hirn, Euter, Lunge, Zwerchfell (Kronfleisch), Knochen- und Rückenmark, auch Blut oder gar Hoden gehören zu den essbaren Schätzen. Steht die Auswahl für Innerei und Rezept, dann zählt jetzt die Kunst der Köche!